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Pragmatismus in den Internationalen Beziehungen

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Handbuch Internationale Beziehungen

Part of the book series: Springer Reference Sozialwissenschaften ((SRS))

Zusammenfassung

Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die grundlegenden Prämissen und Aussagen der sozialtheoretischen Tradition des Pragmatismus und diskutiert sein Potenzial im Feld der Internationalen Beziehungen (IB). Unter Rückgriff auf die Begründer Peirce, James, Mead und Dewey wie auch zeitgenössische Fortschreibungen durch Richard Rorty und Donald Davidson wird argumentiert, dass es beim Pragmatismus – wie bei keiner vergleichbaren Theorie der IB – um eine Theorie menschlichen Denkens und Handelns geht, die den genauso grundlegenden wie irreführenden Dualismus von Erkenntnis- und Handlungstheorie aufhebt. In einem zweiten Schritt werden einige der Implikationen skizziert, die sich für die konkrete Forschungspraxis im Feld der Internationalen Beziehungen ergeben, falls man diese Doktrin überzeugend findet und zum Ausgangspunkt der eigenen Forschung macht. Dabei wird auf konkrete Beispiele aus den IB zurückgegriffen.

„An empiricism which is content with repeating facts already past has no place for possibility and liberty.“

Dewey 1981(1922): 50

Für wertvolle Hinweise und Kritik bei der Erstellung der ursprünglichen Fassung dieses Beitrags danke ich Ulrich Franke, Ulrich Roos und Christian Weber.

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Notes

  1. 1.

    Vgl. die Auflistung sogenannter „signifikanter Kookkurrenzen“ sowie typischer Gebrauchsweisen für die Wörter „Pragmatismus“ und „pragmatisch“ unter http://wortschatz.uni-leipzig.de.

  2. 2.

    Vgl. zu vereinzelten früheren Bezügen u. a. Puchala 1990, Smith 1996, S. 23–25, Deibert 1997 und Adler 1997, S. 328–330. In keinem dieser Beiträge ging es allerdings um eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Pragmatismus. Zu neueren (und ausführlicheren) Auseinandersetzungen vgl. demgegenüber Sil 2004, Kornprobst 2007, Kratochwil 2007 (einschl. der sich daran im „Journal of International Relations and Development“ anknüpfenden Debatte), Bauer und Brighi 2008, Friedrichs und Kratochwil 2009, Hellmann 2009, Katzenstein und Sil 2008, Sil und Katzenstein 2010, Adler und Pouilot 2011, Franke und Weber 2012 und Franke und Roos 2013.

  3. 3.

    Gute Überblicke zum Pragmatismus und seinen Varianten liefern (mit unterschiedlichen Schwerpunktsetzungen und Urteilen) Rorty 1982c, Joas 1992a, S. 7–15, 28–37, Rescher 1995, Bernstein 1995, 1997, Hacking 1996, S. 104–114, Menand 1997b und Shook und Margolis 2006, detaillierte Diskussionen der Unterschiede und der Entwicklung pragmatistischen Denkens von Peirce, James und Dewey über Quine bis zu Davidson, Rorty und Putnam liefern darüber hinaus West 1989, Murphy 1990; Diggins 1994; Sandbothe 2000; Margolis 2004 und Pape 2010. Zur Debatte über einen angemessenen Umgang mit den Klassikern des Pragmatismus vgl. ferner Rorty 1989, 1993a, 1995, 1996b, 1996c; Joas 1992a, S. 171–204 und 305–308; Habermas 1996a, b und 1999; Putnam 1995a und 1997, S. 90–96 sowie die Beiträge zu den „major figures“ des Pragmatismus bei Shook und Margolis 2006. Zur Einschätzung der Bedeutung des Pragmatismus für die Sozialwissenschaften ist nach wie vor Joas 1992b unabdingbar. Eine knappe Darstellung seiner handlungstheoretischen Interpretation findet sich in Joas und Kilpinen 2006. Unterschiedliche Auswahlen wichtiger pragmatistischer Texte liefern Menand 1997a sowie in deutscher Sprache (einschließlich einer weiteren Einführung) Martens 1975. Die nach meiner Kenntnis einzige deutschsprachige Einführung in den Pragmatismus vor dem Hintergrund politikwissenschaftlicher Problemstellungen liefert Schubert 2003. IB-Bezüge gibt es dort allerdings kaum. Zum charakteristischen US-amerikanischen Einschlag des Pragmatismus und seiner ideengeschichtlichen Rezeption vgl. ferner ausführlich Joas 1992a, S. 7–15, 96–145.

  4. 4.

    Dass der Pragmatismus seit den 1990er-Jahren eine Renaissance erlebt, wird seiner „unerhörten Modernität“ (Joas 1992b, S. 7, 7–11) zugeschrieben; vgl. auch Menand 1997b, S. xxv-xxxiv und Bernstein 1997. Bernstein sieht den wichtigsten Grund für diese Renaissance darin, dass der Pragmatismus aufgrund seiner „flexiblere(n) Vernünftigkeit“ gerade vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs totalitärer Ideologien besonders attraktiv erscheint, denn: „Die Pragmatisten sind allen Spielarten des Dogmatismus und Fundamentalismus stets kritisch begegnet und haben alle Formen totalitärer Ideologien abgelehnt. Sie haben das ‚Verlangen nach Absolutheiten’, wie Hilary Putnam sagt, schonungslos in Frage gestellt. Gleichzeitig sind die Pragmatisten jedoch gegen Relativismus und Nihilismus angetreten.“ Zur Würdigung der Arbeiten Rortys als Auslöser für die Renaissance des Pragmatismus vgl. Putnam 1997, S. 200.

  5. 5.

    Diesen „struggle to attain belief“ nennt Peirce „inquiry“. „Inquiry“ wird nicht zuletzt deshalb richtigerweise als „Forschungsprozess“ übersetzt, weil nach Meinung aller Pragmatisten die Mechanismen der Herausbildung einer Überzeugung dem Ideal des Forschungsprozesses in der Wissenschaft entsprechen (vgl. auch Dewey 1991 (1938)).

  6. 6.

    Vgl. neben Peirce 1997 (1878), S. 33, James 1995 (1907), S. 18 sowie Putnam 1995b, S. 231.

  7. 7.

    „The indeterminate situation comes into existence from existential causes, just as does, say, the organic imbalance of hunger. There is nothing intellectual or cognitive in the existence of such situations, although they are the necessary condition of cognitive operations or inquiry. In themselves they are precognitive. The first result of evocation of inquiry is that the situation is taken, adjudged, to be problematic“ (Dewey 1981 (1938a), S. 229, Hervorh. G.H.). In diesem Sinne ist eine problematische Situation immer ein Zusammenspiel „objektiver“ und „interner“ Faktoren, wie Dewey an anderer Stelle betont (Dewey 1981 (1938b), S. 518); vgl. hierzu auch Joas 1992b, S. 193–196 und 235–236.

  8. 8.

    Vgl. auch Deweys Ausführungen zum Begriff der „kreativen Intelligenz“ als zentraler Kategorie des Pragmatismus (Dewey 1981 (1908), S. 212 und 1981 (1917), S. 94) sowie zur „kreativen Funktion“ des Denkens überhaupt (Dewey 1981 (1922), S. 50).

  9. 9.

    Vgl. hierzu auch die Ausführungen Deweys (1981 (1938c), S. 406–407) über „ends-in-views“.

  10. 10.

    Vgl. Peirce 1972, Bd. 5, S. 314 „(M)y language is the sum total of myself“.

  11. 11.

    Rorty 1993 (1987), S. 66. Vgl. hierzu auch Putnam (1995a, S. 15, Hervorh. im Original): „we view our system of knowledge as more than just a prediction machine; we aim at a Weltanschauung“.

  12. 12.

    „Jeder von uns (…) in der Wissenschaft weiß, dass das was er gearbeitet hat, in 10, 20, 50 Jahren veraltet ist. Das ist das Schicksal, ja das ist der Sinn der Arbeit der Wissenschaft (…): jede wissenschaftliche Erfüllung bedeutet neue ‚Fragen‘ und will überboten werden und veralten“ (Weber 1992 (1919), S. 85).

  13. 13.

    John Alford, Carolyn L. Funk und John Hibbing (2005) haben in einer Untersuchung der politischen Überzeugungen von über 30.000 Zwillingspaaren herausgefunden, dass eineiige Zwillinge weit häufiger als dies zu erwarten wäre gleiche Antworten auf Fragen zu politischen Themen gaben als zweieiige. Genetische Dispositionen spielten daher eine weit wichtigere Rolle in der Herausbildung allgemeiner politischer bzw. ideologischer Einstellungen als dies lange Zeit im Hinblick auf soziale Umfeldbedingungen im Zuge der Sozialisation unterstellt worden sei.

  14. 14.

    Popper 1987 (1965) und 1989 (1934); Lakatos 1970. Zur Einordnung aus der Perspektive der Sozialwissenschaften vgl. Ritsert 2003 und Hollis 1995.

  15. 15.

    Vgl. Ruggie et al. 2005. In diesem Zusammenhang ist bemerkenswert, dass Haas seine Position im hohen Alter auf den Begriff „pragmatic constructivism“ brachte und dabei explizit auf die pragmatistische Tradition verwies (vgl. Haas und Haas 2002, S. 583, 586, 592).

  16. 16.

    Lakatos 1970. Vgl. hierzu die Diskussion bei Elman und Elman 2003a.

  17. 17.

    Bemerkenswerterweise kommt Waltz dieser Sicht recht nahe, wenn er im Blick auf die Schwierigkeit, Lakatos’sche Forschungsprogramme in den Sozialwissenschaften zu identifizieren und seinen raffinierten Falsifikationismus tatsächlich umzusetzen darauf verweist, dass das Entscheidende nicht darin besteht, ob eine Theorie wahr ist, sondern ob sie „ernst genommen wird“ (Waltz 2003, S. xi).

  18. 18.

    In einer Auseinandersetzung mit Rorty meint Habermas, dass man u. a. deshalb an einem Begriff von „kontextunabhängiger Wahrheit“ festhalten müsse, weil man sich sonst „der begrifflichen Mittel beraubt, um den intuitiven Unterscheidungen zwischen Überzeugen und Überreden, zwischen der Motivierung durch Gründe und kausaler Einflussnahme, zwischen Lernen und Indoktrination gerecht zu werden“ – kurz, weil wir dadurch „kritische Maßstäbe (…) verlieren“ (Habermas 1996b, S. 740–741; vgl. ferner Habermas 1996a, S. 18–19). Mit Wittgenstein – Wittgenstein 1984 (1969): § 612: „Am Ende der Gründe steht die Überredung. (Denke daran, was geschieht, wenn Missionare die Eingeborenen bekehren.)“ – hält es Rorty demgegenüber für unangebracht, zwischen Überreden und Überzeugen in einem starken Sinne zu unterscheiden, weil damit implizit nach wie vor eine Unterscheidung zwischen Anschein („appearance“) und Wirklichkeit („reality“) unterstellt wird, die zu überwinden er sich gerade anstellt. Für Rorty kann auch Habermas´ „besseres Argument“ die Differenz zwischen Überzeugen und Überreden nicht aufrechterhalten, denn „alle Gründe sind Gründe für bestimmte Personen“. „To think otherwise is to presuppose the existence of a natural order of reasons to which our arguments will, with luck, better and better approximate. The idea of such an order is one more relic of the idea that truth consists in correspondence to the intrinsic nature of things, a nature which somehow precedes and underlies all descriptive vocabularies. The natural order of reasons is for arguments what the intrinsic nature of reality is for sentences. But if beliefs are habits of action the one regulative ideal is as unnecessary as the other.“ Aus Rortys Perspektive hält Habermas an dieser „unplausiblen Idee“ fest: „For that would be the only way to make plausible the claim that there is a non-context-dependent distinction between real and apparent justification, or that the überzeugen-überreden distinction is not just in the ear of the audience“ (Rorty 2000, S. 60, Hervorhebung im Original; vgl. ferner Rorty 1996a, S. 74; Rorty 1996b, S. 31–34).

  19. 19.

    Vgl. zu dieser auch als „doppelte Hermeneutik“ bezeichneten Problematik u. a. Giddens 1987, S. 19–21 sowie Guzzini 2013.

  20. 20.

    Alle nachfolgend angegebenen Seitenangaben beziehen sich, sofern nicht anders angegeben, auf dieses Buch, das im Folgenden abgekürzt wird als KKV.

  21. 21.

    Vgl. zur Unterscheidung zwischen „systematischen“ und „nicht-systematischen“ Faktoren im Prozess der Theoriebildung die Seiten 42–43, 55–63, 79–82, 84; vgl. ferner die Seiten 168–182 sowie 196–207 zum Problem der „Kontrolle“. King, Keohane und Verba bestreiten nicht, dass, streng genommen, natürlich jedes Ereignis „einzigartig“ („unique“) ist. Allerdings: „The point is not whether events are inherently unique, but whether the key features of social reality that we want to understand can be abstracted from a mass of facts“ (42). Der ganze Tenor des Buches legt den Schluss nahe, dass sie dies nicht nur für möglich, sondern für unausweichlich halten. Wie sich dies jedoch mit einer anderen Feststellung in demselben Buch vereinbaren lässt („Human beings are very good at recognizing patterns but not very good at recognizing nonpatterns. (Most of us see patterns in random ink blots!)“, 21) bleibt ungeklärt. Wenn sie, wie dieses Zitat nahezulegen scheint, „nonpatterns“ irgendeine Bedeutung zusprechen, und wenn ihre (sehr pragmatistische!) Aussage zutrifft, dass die menschlichen kognitiven Fähigkeiten „nonpatterns“ zu erkennen, in der Tat sehr schwach ausgebildet sind, dann entziehen sie damit ihrer gesamten Argumentation den Boden.

  22. 22.

    Vgl. den neueren, offen positivistischen Überblick von Levy 2002, der jenseits einer „theoretischeren“ und „methodologisch selbstbewussteren“ Herangehensweise „wenig greifbare Fortschritte“ in der Substanz sieht (Levy 2002, S. 350).

  23. 23.

    „(N)o one cares what we think – the scholarly community only cares what we can demonstrate“ (King et al. 1994, S. 15).

  24. 24.

    Dieses Verständnis des Verhältnisses von Geschichtsschreibung und sozialwissenschaftlicher Theoriebildung hat Arthur Stinchcombe in folgenden Worten unterschrieben: „(T)he question of how to apply social theory to historical materials, as it is usually posed, is ridiculous. One does not apply theory to history; rather one uses history to develop theory“ (Stinchcombe 1978, S. 1); vgl. ferner Stinchcombe 1968 – ein Band, der in der US-amerikanischen IB in den 1970er- und frühen 1980er-Jahre deutliche Spuren hinterlassen hat.

  25. 25.

    Vgl. hierzu insbesondere George 1979 und 1993 sowie George und Bennett 2004.

  26. 26.

    (Dewey 1991 (1938), S. 236). Zum Verständnis von historischer Forschung vgl. ferner Mead 1964 (1938), insbes. S. 97: „(T)he only reason for research into the past is the present problem of understanding a problematic world, and the only test of truth of what we have discovered is our ability to so state the past that we can continue the conduct whose inhibition has set the problem to us“.

  27. 27.

    Der Begriff des erfahrungsgesättigten Deutungsangebots ist im pragmatistischen Sinne ein Synonym von „Theorie“. Er soll den Kontrast zu jener positivistischen Theorie-Begrifflichkeit stark machen, in der „Wissenschaftlichkeit“ zumeist mit Rigidität und (gleichsam mechanischer) Methodizität assoziiert wird. Wie wenig ein solches Wissenschaftlichkeitsverständnis selbst in den (für die Sozialwissenschaften vermeintlich Standards setzenden) Naturwissenschaften praktiziert wird, haben im letzten Jahrzehnt zahlreiche wissenssoziologische Arbeiten gezeigt. Am Beispiel der Forschungspraxis der Naturwissenschaften haben Harry Collins und Trevor Pinch nachgewiesen, dass gerade die Naturwissenschaften eher als handwerkliches denn als logisches Unternehmen zu verstehen seien – d. h. dass die „Logik der wissenschaftlichen Entdeckung“ nichts anderes sei als die „Logik des Alltags“ und dass gute Wissenschaft erfahrungsgesättigte „Expertise“ und nicht „sicheres Wissen“ bereitstelle (Collins und Pinch 1994, S. 142, 146). Ohne sich selbst pragmatistisch zu verorten, argumentiert in ähnlicher Weise der Historiker John Lewis Gaddis, wenn er schreibt, dass der mögliche Nutzen wissenschaftlicher Forschung nicht so sehr „in der Vorhersage zukünftiger Entwicklungen, als in der Vorbereitung auf die Zukunft“ bestehe. Dies könnten wir am besten dadurch leisten, dass wir „die Horizonte unserer Erfahrung ausweiten“ (Gaddis 1997, S. 84–85).

  28. 28.

    Zwischen Pragmatismus einerseits sowie einem an Popper´s „Stückwerk-Technologie“ bzw. „Stückwerk-Sozialtechnik“ (Popper 1987 (1965), S. 47, 51) angelehnten pragmatischen Positivismus von Alexander George andererseits gibt es daher in praktischer Hinsicht auch mehr Überschneidungen als man auf den ersten Blick vermuten mag. Popper ist zudem deshalb ein wichtiger Bezugspunkt, weil er einerseits deutliche pragmatistische Wurzeln aufweist, andererseits aber auch lange Zeit als Gewährsmann einer positivistischen Sozialwissenschaft angeführt wurde. Einerseits hat Popper nämlich wie alle Pragmatisten immer wieder den experimentellen Charakter des „Herumbastelns“ betont, weil dies „das beste Mittel zur Erlangung praktischer Resultate in den Sozial- wie in den Naturwissenschaften“ darstelle. Aus diesem Grund sollten die Sozialwissenschaften auch „nicht nach ihrem Newton oder ihrem Darwin‘ suchen, sondern vielmehr nach ihrem Galilei oder ihrem Pasteur“ (Popper 1987 (1965), S. 47, 48; vgl. ferner 51–57). Was Popper allerdings trotz zahlreicher Gemeinsamkeiten von den Pragmatisten unterscheidet ist, dass er, wie Quine schreibt, zwar ähnlich wie James die „hypothetisch-deduktive Methode“ (d. h. „wishful thinking subject to correction“) als wichtiges Instrument der Forschung betrachtete, den Hauptzweck dieser Methode jedoch darin sah, Wahrheit zu „finden“ statt sie, wie James argumentierte, zu „machen“ (vgl. Quine 1981, S. 33–34, zit. nach Murphy 1990, S. 90). Zu weiteren Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen Poppers Kritischem Rationalismus und dem Pragmatismus vgl. Lenk und Maring 1987.

  29. 29.

    Vgl. hierzu auch Koselleck 2003, S. 203–208 und 331–332.

  30. 30.

    Zwei Aspekte sind dabei wichtig: zum einen ist für Mead die temporale Ausdehnung der Gegenwart nicht zeitlich fixierbar. Zum anderen entstehen ständig neue Vergangenheiten in dem Sinne, dass kein Aspekt des Vergangenen in unserer Rekonstruktion unabänderlich ist: „Durations are a continual sliding of presents into each other. The present is a passage constituted by processes whose earlier phases determine in certain respects their later phases. Reality then is always in a present. When the present has passed it no longer is. The question arises whether the past arising in memory and in the projection of this still further backwards, refers to events which existed as such continuous presents passing into each other, or to that conditioning phase of the passing present which enables us to determine conduct with reference to the future which is also arising in the present. It is this latter thesis which I am maintaining“ (Mead 1932, S. 28–29; vgl. ferner Miller 1973, S. 40–42 und 172–187 sowie Hellmann und Herborth 2005).

  31. 31.

    Was auf den vorangehenden Seiten am Beispiel der Auseinandersetzung mit KKV über den Positivismus gesagt wurde, gilt in ähnlicher Weise für den sogenannten „wissenschaftlichen Realismus“, der sich angesichts seiner starken „ontologischen“ Prämissen in epistemologischer Hinsicht kaum vom Positivismus unterscheidet. Alexander Wendt, der im Blick auf jüngere disziplinäre Paradigmenwechsel nicht nur am stärksten mit „Konstruktivismus“, sondern auch mit „wissenschaftlichem Realismus“ assoziiert wird, nennt sich beispielsweise selbst einen „Positivisten“ (Wendt 1999, S. 39). Einen kompakten neueren Überblick über den wissenschaftlichen Realismus liefert Wight 2006, S. 14–61, der einerseits zwar große Übereinstimmungen mit Wendt konstatiert, zur gleichen Zeit aber deutliche Unterschiede zwischen „Positivismus“ und „wissenschaftlichem Realismus“ markiert. Nicht minder wichtig ist aus dem Blickwinkel einer pragmatistischen Handlungstheorie die, wie Benjamin Herborth (2004, S. 82) formuliert, „halbierte Konstitutionstheorie“ des Wendt´schen Konstruktivismus. Einerseits werde bei Wendt zwar herausgearbeitet, dass Strukturen Handeln erst ermöglichen, die konstitutiven Effekte sozialen Handelns blieben aber weitgehend ausgeblendet (Herborth 2004, S. 62).

  32. 32.

    King et al. (1994, S. 42) sprechen von „uniqueness“ bzw. „unique“ oder „particular events“, Hawthorn (1995 (1991), S. 10) von „contingent particulars“.

  33. 33.

    Zum „fundamentalen Problem des kausalen Schlussfolgerns“ vgl. KKV: 79–82; zu ihrem Verständnis kontrafaktischer Analyse vgl. 10–11, 77–78, 88–89.

  34. 34.

    Vgl. hierzu und zum folgenden Hawthorn 1995 (1991), S. 10–18 sowie mit entsprechenden historischen Illustrationen die Kapitel 2–4.

  35. 35.

    „(E)ven though certainty is unattainable, we can improve the reliability, validity, certainty, and honesty of our conclusions by paying attention to the rules of scientific inference“ (KKV: 7).

  36. 36.

    Vgl. hierzu etwa KKV: 89: Nach ihrer Auffassung ist die Güte einer kausalen Erklärung vor allem daran zu messen, wie ‚präzise‘ sie die kontrafaktischen Bedingungen bestimmt: „the issues addressed under the label „‚multiple causation‘ do not confound our definition of causality (…). The fact that dependent variables, and perhaps all interesting social science-dependent variables, are influenced by many causal factors does not make our definition of causality problematic. The key to understanding these very common situations is to define the counterfactual conditions making up each causal effect very precisely“ (Hervorhebung G.H.). Genau dies aber ist weit problematischer als hier suggeriert, selbst wenn man – wie KKV an anderer Stelle betonen (78) – eine „‚minimal-rewrite-of-history‘ rule“ beherzigt (diese „Regel“ stammt von Tetlock und Belkin 1996, S. 7). Turner 1996 und Olson et al. 1996, beispielsweise, argumentieren unter Verweis auf die Ergebnisse psychologischer Forschungen, dass der Prozess kontrafaktischen Schlussfolgerns zahlreiche „Störfaktoren“ („biases“) aufweist. Motivationale und kognitive Prozesse, so zeigten Experimente aus der Psychologie, würden u. a. dadurch die vermeintlich rationale Rekonstruktion eines Ereignisses beeinträchtigen, dass intuitive Überzeugungen die Veränderung gewisser Ausgangsbedingungen in einem kontrafaktischen Gedankenexperiment beeinflussten oder wir aufgrund unserer Wahrnehmung dazu neigten, außergewöhnliche Ausgangsbedingungen zu „normalisieren“ und dann zu fragen, ob das Ergebnis anders gewesen wäre, wenn die Dinge etwas „normaler“ gewesen wären (Olson et al. 1996, S. 297–298). Ganz generell lässt sich daher sagen, dass wir sowohl in dem ständig wiederkehrenden, häufig „automatisch“ ablaufenden kontrafaktischen Denken des Alltags wie auch bei bewusst konstruierten Gedankenexperimenten etwa in den Sozialwissenschaften dazu neigen, sehr selektiv unter unseren „most favored patterns of knowing and thinking“ auszuwählen (Turner 1996, S. 293). Hinzu kommt, wie Robert Jervis argumentiert, dass kontrafaktische Gedankenexperimente häufig darauf basieren, dass die Veränderung eines ursächlichen Faktors eine genau bestimmbare andersartige Wirkung zeitige, dabei aber nicht bedacht wird, dass in komplexen Systemen schon geringfügige Veränderungen in den Ausgangsbedingungen weitreichende und unabsehbare Folgen in vielerlei Hinsicht erzeugen könnten (Jervis 1996; vgl. auch Jervis 1997, wo Jervis anhand zahlreicher Beispiele aus den internationalen Beziehungen die Problematik „systemischer Effekte“ detaillierter analysiert).

  37. 37.

    Zu diesem „baconianischen“ Wissenschaftsverständnis vgl. Rorty 1993 (1988), S. 44–45 und 13–16. Unsere Überzeugungen sind im Sinne dieses Wissenschaftsverständnisses nicht mehr „als Abbilder der Realität, sondern als Werkzeuge zum Umgang mit der Wirklichkeit“ zu deuten. „Nach dieser Auffassung brauchen wir uns zum Beispiel nicht mehr um die Frage zu kümmern, ob die Physik mit der Struktur der Welt in ihrem Ansichsein oder nur mit der Struktur der Welt als Erscheinung übereinstimmt, denn wir haben den Gedanken fallen gelassen, wonach die Physik mit etwas übereinstimmt. Die Frage, ob das Firmament eine Gestalt hat, bei der sich die Sonne in der Mitte befindet, wird gleichbedeutend mit der Frage, ob Ptolemäus oder Kopernikus derjenige ist, der uns besseres Werkzeug zur Meisterung der Welt an die Hand gibt“ (Rorty 1993 (1987), S. 60; Hervorhebung im Original).

  38. 38.

    Rorty 1982c, S.194–195, Hervorhebung im Original. An anderer Stelle definiert Rorty „Methoden“ als jene Forschungspraktiken, die von den „enthusiastischen Nachahmern des einen oder anderen originellen Kopfes übernommen“ werden (Rorty 1998, S. 10). Die zentrale Bedeutung einer „experimentellen Einstellung“ betont auch Putnam 1995a, S. 68–73. Er geht allerdings insofern über Rorty hinaus, als er unter Rückgriff auf (seine Interpretation von) Peirce, James und Dewey die „Demokratisierung des Forschungsprozesses“ zur „vollen Entwicklung von Wissenschaft“ hinzurechnet (73). Für Rorty ist eine „demokratische“ Organisation des Forschungsprozesses zweifelsohne genauso wünschenswert. Für sich genommen bietet sie allerdings keine Gewähr dafür, dass wir dadurch auch zu „besseren“ Einsichten gelangen oder gar verlässlich zwischen Wissenschaft und Nichtwissenschaft unterscheiden können.

  39. 39.

    Feyerabends populärer Ausspruch wurde immer wieder als eine Aufforderung missverstanden, Wissenschaft als beliebiges und willkürliches Unternehmen zu praktizieren. Er selbst hat diese Vorstellung im Vorwort zur zweiten Auflage von „Against Method“ als irreführend zurückgewiesen und festgestellt, dass es sich bei seinem Ausspruch „anything goes“ nicht um eine Empfehlung, sondern um eine „terrified exclamation of a rationalist who takes a closer look at history“ handle (Feyerabend 1988 (1975), S. vii).

  40. 40.

    Vgl. hierzu die ungewöhnlich ausführliche Debatte zu KKV in der wichtigsten Zeitschrift der US-amerikanischen Politikwissenschaft, der American Political Science Review (Review Symposium 1995).

  41. 41.

    Vgl. Fearon und Wendt 2002, S. 52; Kratochwil 2003, 2006 und 2007; Sil 2004; Shapiro 2005; Symposium 2005; Katzenstein und Sil 2008.

  42. 42.

    Vgl. Rorty 1993 (1988), S. 17; vgl. auch Sil 2004; Wight 2006, S. 40–45 sowie Katzenstein und Sil 2008.

  43. 43.

    Katzenstein und Sil (2008, S. 110–111, Hervorhebung im Original) „What we refer to as analytic eclecticism is distinguished by the fact that features of analyses in theories initially embedded in separate research traditions can be separated from their respective foundations, translated meaningfully, and recombined as part of an original permutation of concepts, methods, analytics and empirics.“ Vgl. auch die Buchfassung Sil und Katzenstein 2010.

  44. 44.

    Laudan (1996,S. 4–5 und 19) hält Richard Rorty für einen „Relativisten“, der die pragmatistische Tradition eines Peirce und Dewey zu Unrecht für sich in Anspruch nehme (vgl. hierzu auch Laudan 1990, wo in einem imaginären „Quadrolog“ über wissenschaftstheoretische Grundfragen neben dem „Positivisten“ Rudi Reichfeigl, dem „Realisten“ Karl Selnam und dem „Pragmatisten“ Percey Lauwey auch ein „Relativist“ mit dem Namen Quincy Rortabender, einer offensichtlichen Kreuzung Williard van Orman Quines, Paul Feyerabends und Richard Rortys, auftritt). Rorty begegnet dem „Relativismus“-Vorwurf zumeist mit einem Zitat von Davidson (z. B. Rorty 1993a, S. 448), in dem dieser die Unterscheidung zwischen „Erscheinung“ und „Wirklichkeit“ verwirft, weil sie überhaupt erst in den Vorwurf des „Relativismus“ mündet („Überzeugungen sind wahr oder falsch, aber sie repräsentieren nichts. Es ist von Vorteil, die repräsentierenden Vorstellungen loszuwerden und mit ihnen zugleich die Korrespondenztheorie der Wahrheit, denn es ist der Glaube an die Existenz solcher Vorstellungen, der relativistische Gedanken entstehen lässt“ (Davidson 1993 (1988), S. 96).

  45. 45.

    Vgl. die zentrale Bedeutung der Anregungen von Katzenstein und Sil für die gegenwärtige IB-Debatte, u. a. bei Wight et al. (2013).

  46. 46.

    Vgl. hierzu Pape (2005), der vor dem Hintergrund der ungewöhnlichen Konstellation eines machtpolitischen Aufstiegs europäischer Staaten wie auch der USA bei gleichzeitiger enger strategischer Zusammenarbeit das Konzept des „soft balancing“ erfunden hat; vgl. ferner Mearsheimer (2001, Kap. 5). Idealtypische außenpolitische Strategien reichen allerdings weit über das hinaus, was Realisten prinzipiell Staaten zutrauen. Der Historiker Paul Schroeder (2003, S. 119) hat mit „transcending“ and „grouping“ zwei alternative Strategien auf den Begriff gebracht, die ganz offensichtlich außerhalb des realistisch-theoretisch Vorstellbaren, nicht aber jenseits der Vorstellungskraft realer Staatslenker liegen. Vgl. hierzu auch meinen Vorschlag zur begrifflichen Unterscheidung zwischen „Machtpolitik“ und „Zivilisierungspolitik“ (Hellmann 2007, S. 460–466).

  47. 47.

    Zur Unterscheidung zwischen Subsumtionslogik und Rekonstruktionslogik vgl. Herborth 2014.

Literatur

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Hellmann, G. (2017). Pragmatismus in den Internationalen Beziehungen. In: Sauer, F., Masala, C. (eds) Handbuch Internationale Beziehungen. Springer Reference Sozialwissenschaften. Springer VS, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-531-19918-4_9

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